29. Januar 2018

Wissenschaft kompakt: Review fasst wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Ergebnisse auf CURODONT™ REPAIR zusammen

Mode of action CURODONT REPAIR

CURODONT REPAIR Mode of Action: a) Läsion, b) P11-4 diffusion in die kariöse Läsion, c) Bildung der 3-D matirx, d) Kristallisation von Hydroxylapatit Kristallen in der Läsion.

Über 40 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu CURODONT™ REPAIR und der CUROLOX® TECHNOLOGY beschreiben die Entwicklung, Funktion, Sicherheit und klinische Wirksamkeit der Guided Enamel Regeneration mit dem selbstorganisierenden Peptid P11-4.

In ihrem Übersichtsartikel fassen Alkilzy et al. das Wissen und die gründliche Entwicklung dieser biomimetischen Technik zusammen. Sie beschreiben, wie das selbstorganisierende Peptid P11-4 gezielt entworfen wurde, um ein Gerüst für eine verbesserte (Re-)Mineralisierung des kariösen Läsionskörpers zu liefern. Es weist  Ca2+-Bindungsstellen auf, die genau dem Abstand der Ca2+-Ionen im säulenförmigen Hydroxylapatit-Kristallgitter entsprechen. Dieses gezielte Design erklärt die hohe Affinität der resultierenden Matrix zu Hydroxylapatit und deren Fähigkeit als Kristallisationskeim für Hydroxylapatit zu dienen.

Alkilzy et al. geben einen Überblick über mehrere ex-vivo-Studien, die die Retention von P11-4 im Schmelz sowie die Bildung von de novo-Mineralien und zusätzlichen Mineraleinlagerungen im Vergleich zum Goldstandard der Fluoride belegen.

Mit der Auswertung der klinischen Studien kommen die Forscher aus der Abteilung für Präventiv- und Kinderzahnmedizin der Universität Greifswald zu dem Schluss:

„Die Ergebnisse zeigten, dass die biomimetische Mineralisierung, die durch CURODONT® REPAIR (selbstorganisierendes Peptid P11-4) in Kombination mit Fluorid ermöglicht wird, eine einfache, sichere und effektive nicht-invasive Behandlung für frühe kariöse Läsionen darstellt und dem derzeitigen klinischen Goldstandard der alleinigen Fluoridbehandlung überlegen ist“

Der Bericht wurde in der Zeitschrift „Advances in Dental Research 2018, Vol29(I) 42-47“ in Verbindung mit der ICNARA 3 veröffentlicht, einer Konferenz über neue Behandlungskonzepte für Karies, die von John Featherstone, Mark Wolff und Margherita Fontana organisiert wurde.

 

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