14. März 2018

Schmelz-Erosion: CURODONT™ REPAIR verbessert die Remineralisation

Unabhängige japanische Forscher haben die Fähigkeit von CURODONT™ REPAIR in vitro bewiesen, künstlich erodierten Schmelz nicht nur zu schützen sondern auch de-novo zu remineralisieren.

In ihrer Publikation „Application of the Self-Assembling Peptide P11-4 for Prevention of Acidic Erosion“ evaluieren Dr. Suda und Kollegen die Wirkung der CUROLOX® TECHNOLOGY (P11-4) zur Vermeidung von Säureerosion bzw. zur Remineralisierung des Zahnschmelzes. Die Remineralisierung wurde mithilfe einer zerstörungsfreien Ultraschall-Geschwindigkeitsmessungen (UV-Messung) bestimmt. REM-Bilder dienten zur Charakterisierung der morphologischen Veränderungen.

Zur Nachahmung einer Säureexposition wurden die Proben 6x pro Tag für 5 min in Orangensaft (pH 3,6) getaucht und anschliessend in künstlichen Speichel gelagert.

Nach einer 28-tägigen Anfangserosion des Schmelzes wurde CURODONT™ REPAIR einmalig auf die Testproben aufgetragen. Während eine Testgruppe weitere 28 Tage lang dem pH-Zyklus ausgesetzt war, wurde eine zweite Testgruppe allein im künstlichen Speichel gelagert.

Beide Testgruppen zeigten einen signifikanten Anstieg der Ultraschallgeschwindigkeit und erreichten Werte in der Nähe des unbehandelten gesunden Schmelzes. Interessanterweise zeigte die Gruppe mit fortlaufendem pH-Wert-Zyklus signifikant höhere UV-Werte als die eine Testgruppe, die nur im künstlichen Speichel gespeichert war.

REM-Aufnahmen zeigten das eine Remineralisierung  bevorzugt zwischen den Schmelzkristallen (gelber Pfeil im REM-Bild) auftrat.

Aufgrund ihrer Ergebnisse kommen Suda und Kollegen zu dem Schluss, dass die CUROLX®-TECHNOLOGY in der Lage sein könnte, das Fortschreiten der Erosion durch Säurebelastung zu verhindern und sogar die Remineralisierung zu fördern.

Credentis empfiehlt das CURODONT™ PROTECT Gel zum Schutz und zur Remineralisierung der Schmelzoberfläche. Es wurde speziell entwickelt, um auf der Schmelzoberfläche ein stabile Schutzschicht mit der CUROLOX® TECHNOLOGY zu bilden und hat in früheren Studien sein Schutz- und Remineralisierungspotenzial gezeigt.

Der Artikel wurde zuerst als Online-Artikel in der Operativen Zahnmedizin veröffentlicht. Einen Link zum Abstract finden Sie hier.